DIE REISEBERICHTE VOM SULZBERGER-TEAM
Wir führen regelmässig Studien- und Rekognoszierungsreisen durch, damit Sie von nützlichen und aktuellen Informationen profitieren können. Unsere Erlebnisse - für Sie zum Mitlesen!
1. Auf Tuchfühlung mit den Locals – oder: Wie ich plötzlich Cricket spielte
Ich gebe es offen zu: Ich habe unserer Agentur schon vor der Reise gesteckt, dass ich weniger Tempelmarathon und mehr „echtes Leben" will.
Was ich bekam, war besser als jeder Reiseführer:
Ich stand plötzlich mitten auf der Strasse und spielte Cricket (Spoiler: Talent ausbaufähig), quetschte mich durch U-Bahn, Bus, Riksha und Zug – und landete schliesslich hinter Gassenküchen, wo es brutzelte und dampfte.
Das Beste daran: Nichts wirkte gestellt. Keine Touri-Show. Mein Guide hat das alles so charmant eingefädelt, dass es sich eher wie spontane Freundschaft als wie Programm anfühlte. Und die „Locals"? Haben mich nicht nur toleriert, sondern teilweise gefeiert (obschon komplett unverdient).
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2. Ein Museum, bei dem ich ALLES gelesen habe
Museen und ich – sagen wir: es kommt drauf an (nicht immer einfach).
Aber im Mani Bhavan Gandhi Museum war plötzlich alles anders.
Ähnlich wie damals im Anne Frank House habe ich hier tatsächlich jede Infotafel gelesen. Freiwillig. Ohne Zwang.
Vielleicht lag es daran, dass ich das Museum praktisch für mich allein hatte (April = keine Hochsaison). Vielleicht auch an der beeindruckenden Geschichte von Mahatma Gandhi.
Highlight: Ein Brief von Gandhi an Adolf Hitler - historisch und irgendwie surreal.
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3. Vegetarisch essen – und zwar richtig
Indien hat mein Verständnis von vegetarischem Essen komplett neu programmiert.
Hier bedeutet „vegetarisch" nicht: „Wir lassen einfach das Fleisch weg."
Hier bedeutet es: „Wir kochen so gut, dass du Fleisch nicht mal vermisst."
In sogenannten „pure veg"-Restaurants ist alles konsequent fleischfrei – ohne versteckte Zutaten oder Kompromisse.
Mein persönliches Highlight: Restaurant "Soam"
4. Unterwegs sein – und zwar völlig entspannt
Mumbai hat mich in einem Punkt wirklich überrascht: mein Sicherheitsgefühl.
Ja, Armut ist sichtbar. Und ja, sie ist teilweise hart.
Aber sie bedeutet hier nicht automatisch Kriminalität.
Warum?
Die Stadt lebt rund um die Uhr – irgendwo ist immer jemand unterwegs
Viele Menschen arbeiten im informellen Sektor statt kriminell zu werden
Gemeinschaft und soziale Normen spielen eine grosse Rolle
Das Ergebnis: Selbst spät nachts fühlte ich mich selten unwohl.
Ob Strassenhändler oder Polizist – der Umgang war freundlich, offen und erstaunlich entspannt.
5. Street Food ohne Nachwehen (ein kleines Wunder)
Ich war vorbereitet. Innerlich.
Ich hatte mich mental schon auf „kulinarisches Abenteuer mit Konsequenzen" eingestellt.
Aber dann schmeckte alles so unglaublich gut..
Und? Nichts. Gar nichts. Mein Magen blieb über Nacht und an den Folgetagen komplett ruhig.
Die Street-Food-Tour war intensiv – im besten Sinne. Hier meine persönlichen drei Höhepunkte:
Titar Tandoori Style (Rebhuhn – mit mehr Fleisch als das gewöhnliche Huhn)
Mutton Sandwich (Brötchen mit Ziegenfleisch und Garam Masala gefüllt)
Gulab Jamun (eine klebrige Süssspeise - und ich bin sonst kein Fan von Süssem)
Für alle, die weniger mutig sind oder nur im Transit in Mumbai unterwegs:
Das indische Tasting-Menü im Jamavar im The Leela Mumbai ist eine sichere (und sehr leckere) Alternative in sehr schönem Ambiente.
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Reisen nach Mubai und Indien sind übers Reisebüro Sulzberger buchbar










