DIE REISEBERICHTE VOM SULZBERGER-TEAM
Wir führen regelmässig Studien- und Rekognoszierungsreisen durch, damit Sie von nützlichen und aktuellen Informationen profitieren können. Unsere Erlebnisse - für Sie zum Mitlesen!
1. Essen gehen – Weltklasse zum halben Preis
Kapstadts Food-Szene kann es locker mit Städten wie Sydney, Vancouver oder Los Angeles aufnehmen.
Nur mit einem kleinen Unterschied: Die Rechnung sorgt nicht für Schnappatmung.
Fine Dining? Ja.
Brunch mit Meerblick? Klar.
Frischer Fisch, Cape-Malay-Curry, grandiose Weine? Selbstverständlich.
Und das alles zu Preisen, bei denen man sich kurz fragt, ob man sich verrechnet hat. Hat man nicht.
Insider-Tipps: Egg's Benedict im "Liquorice & Lime" (Tamberskloef), arabisches Street-Food im "Nish Nush" (Bree Street), Fisch und Seafood im "Seabreeze" (Bree Street), Japanisch und Cocktails im "Tjing Tjing House" (Eckstrasse Longstreet), Vegan und Lieferdienst von "Okja", selber Kapmalaiisch kochen lernen mit Gamidah (Bo Kaap)
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2. Mein Apartment auf dem Signal Hill – und meine neue Liebe zu Uber Eats
Manche Unterkünfte sind schön.
Meine war: „Warum sollte ich jemals wieder rausgehen?"
Also habe ich etwas getan, was ich sonst nie mache: Uber Eats genutzt. Frühstück? Geliefert. Sundowner-Getränke? Geliefert.
Mit Blick über Stadt und Atlantik fühlte sich selbst ein ganz normales Frühstück plötzlich nach Lifestyle-Magazin an.
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3. Mobil, modern & (meist) bargeldlos
Kapstadt ist überraschend digital. Kartenzahlung ist fast überall Standard – oft sogar lieber gesehen als Bargeld. Das hat auch mit Sicherheitsaspekten zu tun.
Ganz auf Cash würde ich trotzdem nicht verzichten:
Ein Trinkgeld für den Guide wird in bar sehr geschätzt. Und auch lokale Fahrer freuen sich über Bargeld – teils gibt es sogar einen kleinen Preisnachlass.
Was Gold wert war: eine E-SIM. Für rund 15 USD hatte ich durchgehend Internet und konnte jederzeit per Uber zwischen den Stadtteilen wechseln. Die Fahrten waren preislich kaum der Rede wert – und doch zuverlässig und sicher.
4. Distanzen, die überraschen – und eine Stadt, die mehr ist als nur die Waterfront
Afrika" und „kurze Wege" – das verbindet man nicht unbedingt.
Kapstadt ist da eine angenehme Ausnahme.
Natürlich ist die V&A Waterfront schön – aber nur dort zu bleiben, wäre fast ein bisschen tragisch.
Der Hop-on-Hop-off-Bus umrundet mit der blauen Route den Tafelberg und bringt Besucher in ganz unterschiedliche Gegenden:
– Strand-Vibes in Camps Bay
– Weingut-Romantik in Constantia
– botanische Perfektion im Kirstenbosch National Botanical Garden
– entspannter Hafencharme in Hout Bay
Und plötzlich merkt man: Diese Stadt kann alles. Berge, Meer, Wein, Design, Geschichte. Und das alles innerhalb kurzer Distanzen.
„Afrikanische Weite" fühlt sich hier erstaunlich kompakt an.
5. Geschichte, die nicht aus dem Lehrbuch kommt
Der Besuch auf Robben Island ist kein Programmpunkt. Es ist ein Moment.
Hier sass unter anderem Nelson Mandela 18 Jahre in Haft.
Geführt wird man teilweise von ehemaligen politischen Gefangenen. Ruhig. Sachlich. Ehrlich.
Das sind Gespräche, die bleiben.
Genauso wie die Begegnungen mit Menschen unterschiedlichster Herkunft – Khoisan, Zulu, Kap-Malaiien waren unter anderem meine Guides vor Ort.
Die sogenannte „Rainbow Nation" ist kein Marketingbegriff, man spürt sie.
Und ja: Es wird offen gesprochen. Über Vergangenheit. Über Herausforderungen. Aber auch immer mit einem klaren Ziel: Versöhnung.
Reisen nach Kapstadt und Südafrika sind übers Reisebüro Sulzberger buchbar










