| Transsilvanien - Wo wir das erste Mal in Europa auf einen Bären gestossen sind |
| von Susan und Marc Sulzberger |
Acht Tage lang durften wir Siebenbürgen entdecken – eine Region, die uns mit ihrer Vielfalt, ihren wunderschönen Städten und ihrer Geschichte begeistert hat. Von Cluj-Napoca über Sibiu und Brașov bis nach Sighișoara führte uns die Reise zu mittelalterlichen Altstädten, imposanten Kirchenburgen, Schloss Bran und natürlich auch zu zwei rumänischen Weingütern.
Was uns neben den vielen Sehenswürdigkeiten besonders in Erinnerung bleiben wird, sind die Freundlichkeit und Herzlichkeit der Menschen. Überall wurden wir offen und freundlich empfangen. Ebenso überrascht und beeindruckt waren wir davon, wie sauber und gepflegt die Städte und Ortschaften sind. Wir haben uns während der gesamten Reise ausgesprochen wohlgefühlt.
Und dann gab es noch einen ganz besonderen Moment: Plötzlich stand ein Braunbär auf offener Strasse! Für uns als Kanada-Vielreisende und grosse Fans von allem, was flauschig und vierbeinig ist, war das ein absolutes Highlight. Mit einem Braunbären mitten in Siebenbürgen hatten selbst wir nicht gerechnet – ein Erlebnis, das wir so schnell nicht vergessen werden.
Sehr angenehm war auch die Art des Reisens. Mit einem privaten Driver-Guide unterwegs zu sein, gab uns viel Freiheit und machte die Rundreise besonders entspannt. Kein grosser Reisebus, kein starrer Gruppenrhythmus – stattdessen konnten wir die einzelnen Orte intensiv erleben und hatten während der Fahrten einen persönlichen Ansprechpartner an unserer Seite.
Unser Fazit nach acht Tagen ist deshalb eindeutig: Rumänien hat uns positiv überrascht und wir kommen sehr gerne wieder!
| Italienische Marken – unser Geheimtipp für entspannte Familienferien |
| von Sonia Colavitto-Cicconi |
Die Marken sind für mich mehr als nur ein Ferienziel – sie sind die Heimat meiner Eltern. Vielleicht gerade deshalb freue ich mich immer besonders, wenn ich diese Region unseren Kundinnen und Kunden empfehlen darf.
Wer Italien liebt, aber auf überfüllte Badeorte verzichten möchte, findet hier einen wunderbaren Kompromiss: lange Sandstrände, warmes Meer, echtes italienisches Lebensgefühl und Preise, die vielerorts noch angenehm vernünftig sind.
Besonders gefällt mir die Riviera delle Palme. Kilometerlange Promenaden, Tausende von Palmen, Radwege, Spielplätze und gemütliche Cafés machen sie ideal für Familien. Selbst während der Ferragosto-Zeit bleibt die Stimmung deutlich entspannter als an vielen anderen italienischen Küsten.
Doch die Marken bestehen nicht nur aus Strand. Schon wenige Kilometer im Landesinneren warten historische Städte, Weingüter und kleine Dörfer voller Charme. Ascoli Piceno, Grottammare oder Offida gehören für mich zu den schönsten Orten der Region.
Wer für die nächsten Sommerferien eine Destination sucht, die sich bequem mit dem Auto erreichen lässt, sollte die Marken unbedingt in Betracht ziehen.
Und wenn Sie sich dafür entscheiden, verrate ich Ihnen natürlich auch, wo es die besten Spaghetti alle Vongole gibt.
| Von Floridas Traumstränden bis zur Südstaaten-Romantik |
Unsere Rundreise beginnt nach dem Direktflug nach Tampa ganz bewusst gemütlich. Statt sofort viele Kilometer zurückzulegen, verbringen wir zuerst ein paar Tage am Meer.
Der erste Höhepunkt folgt mit Anna Maria Island. Wer bei Florida sofort an Miami oder die Keys denkt, wird hier überrascht. Kleine Strandhäuser, Golf Carts statt Autokolonnen und ein wunderschöner Sandstrand sorgen für eine entspannte Atmosphäre. Besonders der Sonnenuntergang am Bean Point bleibt in Erinnerung.
Danach folgt ein bewusster Kontrast. Orlando bringt Unterhaltung und lebhaftes Stadtleben, bevor wir in St. Augustine, der ältesten Stadt der USA, wieder in die Geschichte eintauchen. Kopfsteinpflaster, spanische Architektur und historische Festungen verleihen der Stadt ihren ganz eigenen Charme.
Je weiter wir Richtung Norden fahren, desto mehr verändert sich die Landschaft. Die Palmen weichen mächtigen Eichen mit dem typischen Spanish Moss. In Savannah und Charleston erleben wir den Süden der USA von seiner schönsten Seite – mit eleganten Herrenhäusern, historischen Plätzen und einer angenehm entspannten Atmosphäre.
Ein weiterer Höhepunkt ist Myrtle Beach, bevor die Reise weiter Richtung Norden führt.
Was uns an dieser Route besonders gefällt, ist ihre Vielfalt. Innerhalb weniger Tage wechseln sich Strände, geschichtsträchtige Städte und die typische Atmosphäre der Südstaaten ab. Genau diese Mischung macht die Ostküste der USA für uns zu einer der schönsten Mietwagenreisen Nordamerikas.
Möchten Sie die Ostküste individuell entdecken? Gerne planen wir die Route passend zu Ihren Reisewünschen.
| Lofoten – wo die Berge direkt aus dem Meer wachsen |
Es gibt Reiseziele, von denen man schon unzählige Bilder gesehen hat – und die einen vor Ort trotzdem völlig überraschen. Für mich gehören die Lofoten definitiv dazu. Ende August durfte ich diese besondere Inselwelt im Norden Norwegens selbst kennenlernen.
Mit Discover Airlines ging es direkt von München nach Evenes und von dort weiter Richtung Svolvær. Je näher wir den Lofoten kamen, desto spektakulärer wurde die Landschaft: schroffe Berggipfel, tief eingeschnittene Fjorde, kleine Fischerdörfer und dazwischen immer wieder dieses türkisfarbene Wasser.
Eines meiner persönlichen Highlights war die Fahrt mit dem RIB-Boot. Mit ordentlich Tempo ging es hinaus aufs Meer und durch die eindrucksvolle Inselwelt rund um Svolvær bis Richtung Skrova. Dabei konnten wir Seeadler beobachten – ein Erlebnis, bei dem man die wilde Seite der Lofoten besonders intensiv spürt.
Doch gerade die Abwechslung hat mich begeistert. Im kleinen Fischerdorf Henningsvær erlebt man die ruhigere Seite der Inseln, während das Lofotr Wikingermuseum einen spannenden Einblick in die Geschichte der Region bietet. Auch Aktivitäten wie Kajakfahren und Wandern lassen sich wunderbar in eine Reise integrieren. Und nach einem aktiven Tag gibt es wohl kaum etwas Nordischeres, als in einer Sauna direkt am Fjord zu sitzen und anschliessend – für die Mutigen – ins eiskalte Wasser zu steigen.
Man muss kein Extremsportler sein. Bereits mit einer normalen Grundfitness kann man viel erleben und die Tage je nach Wunsch aktiver oder gemütlicher planen. Dazu kommen schöne Unterkünfte, gute Restaurants und eine touristische Infrastruktur, die wesentlich besser ist, als man bei einer so abgelegenen Inselwelt vielleicht erwarten würde.
Tatsächlich hatten wir sogar das Glück, bereits Polarlichter am Himmel zu erspähen (dank Wetter-App liessen sie sich sogar auf die Zeit genau einschätzen).
| Weltreise mit Kindern - Komodo Nationalpark: drei Tage zwischen Drachen und Meer |
Nach Australien ging es für uns weiter nach Indonesien und direkt hinein in die faszinierende Inselwelt des Komodo Nationalparks. Drei Tage lebten wir auf einem kleinen Schiff und erkundeten die Inseln vom Wasser und aus der Luft.
Natürlich waren die Komodowarane eines der grossen Highlights. Diese beeindruckenden Tiere plötzlich frei vor sich zu sehen. Doch Komodo hatte noch viel mehr zu bieten: spektakuläre Tauchgänge, riesige Mantas, Meeresschildkröten, Delfine und eine unglaublich abwechslungsreiche Unterwasserwelt.
Dazwischen fuhren wir durch türkisblaues Wasser vorbei an unzähligen kleinen Inseln, genossen Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge und konnten die einzigartige Landschaft sogar von oben bestaunen.
Mein persönlicher Tipp: Unbedingt eine mehrtägige Bootsfahrt durch den Komodo Nationalpark unternehmen. So erlebt man die Inselwelt ganz anders und kann, wenn man taucht auch zwischendurch ins Wasser springen. Bei der Schiffswahl deshalb unbedingt darauf achten, dass Tauchgänge angeboten werden.
Komodo war für uns der perfekte Start zurück in Indonesien und gleichzeitig ein Vorgeschmack auf das, was noch vor uns lag.
| Weltreise mit Kindern - Flores: eine Reise mitten hinein ins Leben |
Auf Flores wurde unsere Reise plötzlich ganz anders. Gemeinsam mit zwei einheimischen Guides tauchten wir tief in die Kultur, Traditionen und den Alltag der Menschen ein. Und genau diese Begegnungen machten Flores für uns so besonders.
Wir wanderten durch kleine Dörfer, standen mitten in traditionellen Zeremonien, begegneten neugierigen Kindern und Frauen, die mit ihren Körben unterwegs waren, und durften Geschichten hören, die teilweise seit Generationen weitergegeben werden.
Dazu kamen die spektakuläre Landschaft und die vielen Gegensätze: saftig grüne Reisfelder, Vulkane, tropischer Regenwald, abgelegene Dörfer und die Küste mit ihrem türkisblauen Meer. Wir erlebten traditionelle Webkunst, probierten lokalen Kaffee und Betelnuss und bekamen einen Einblick in ein Leben, das mit unserem Alltag kaum vergleichbar ist.
Ein ganz besonderer Moment war der Besuch bei der Familie, die bis heute die legendäre Talo Nambor Trommel hütet. Erst nachdem die Ahnen und Geister um Erlaubnis gebeten worden waren, durften wir als erste «Bule», also westliche Besucher, die Trommel sehen.
Mein persönlicher Tipp: Wer Flores bereist, soll unbedingt einen Fahrer und einen lokalen Guide dazu buchen. So kommt man viel näher an die Menschen und ihre Kultur, kann in kurzer Zeit unglaublich viel entdecken und bleibt trotzdem flexibel. Genau diese Kombination hat unsere Reise auf Flores für uns so besonders gemacht.
Flores hat uns nicht einfach nur schöne Orte gezeigt. Die Insel hat uns Menschen begegnen lassen, deren Geschichten wir noch lange mitnehmen werden.
| Weltreise mit Kindern - Alor: wo die Glocke vom Blauwal erzählt |
Unser letzter Abschnitt in Indonesien führte uns nach Alor. Schon die Anreise war besonders: In Kupang trafen wir unsere Schweizer Freunde wieder, die wir ein Jahr zuvor auf der Virgin Cocoa kennengelernt hatten. Gemeinsam flogen wir im kleinen Propellerflugzeug nach Alor.
Die Insel ist bekannt für ihre aussergewöhnlich intakte Unterwasserwelt. Und tatsächlich verschlägt es uns beim ersten Tauchgang fast die Sprache. Farbenfrohe Korallen, riesige Korallengärten und unglaublich viel Leben machen das Riff zu einem der schönsten, das wir auf unserer Reise gesehen haben. Einfach beruhigend schön, ein solch gesundes Riff zu erleben.
Zwischendurch überraschten uns allerdings auch die Strömungen aus der Tiefe. Innerhalb weniger Sekunden konnte das Wasser plötzlich 6 bis 10 Grad kälter werden. Einmal war es sogar sooooo kalt, dass wir unseren Schnorchelgang kurzerhand abbrechen mussten.
Doch das absolute Highlight wartete draussen auf dem Meer. Im Resort hängt eine Glocke. Sobald sie erklingt, wissen alle: Ein Blauwal wurde gesichtet! Mit Ferngläsern wird die Wasseroberfläche abgesucht und wenn tatsächlich einer auftaucht, geht es mit dem Katamaran hinaus.
Und tatsächlich sehen wir den grössten Wal der Erde. Dazu begleiten uns gleich drei verschiedene Delfinarten. Ein unglaublicher Abschluss unserer Indonesien Reise.
Mein persönlicher Tipp: Wer Alor besucht, sollte unbedingt Zeit für die Unterwasserwelt einplanen. Ob Schnorcheln oder Tauchen, die Riffe sind unglaublich farbenfroh und gesund. Und wer die Chance hat, in einem Resort wie dem Savu South Alor zu bleiben, das sich auf die Walbeobachtung spezialisiert, sollte dies unbedingt nutzen. Die Kombination aus intakten Riffen und der Chance auf Blauwale macht Alor wirklich einzigartig.
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