| Gemeinsam durch das Baskenland - unsere erfolgreiche Gruppenreise mit den Schaffhauser Nachrichten |
| von Susan und Marc Sulzberger |
Die von uns organisierte und begleitete Leserreise durch den Norden Spaniens war geprägt von faszinierenden Städten, herrlichen Landschaften, kulinarischen Höhepunkten und vielen unvergesslichen Begegnungen.
In Bilbao begeisterten uns die gelungene Verbindung von moderner Architektur und baskischer Tradition sowie die lebendige Atmosphäre der Stadt. Ein besonderes Highlight war das weltberühmte Guggenheim-Museum, das mit seiner aussergewöhnlichen Architektur beeindruckt.
Weiter ging unsere Reise in die wunderschöne Weinregion Rioja. Zwischen sanften Hügeln, weitläufigen Rebbergen und traditionsreichen Weingütern konnten wir die besondere Kultur dieser Region kennenlernen. Natürlich durfte auch die eine oder andere Weinverkostung nicht fehlen – ein Genuss für alle Sinne!
Den krönenden Abschluss bildete San Sebastián, die elegante Küstenstadt am Atlantik. Die traumhafte Bucht, der Strand La Concha und die charmante Altstadt luden zum Entdecken und Geniessen ein. Die baskische Küche mit ihren köstlichen Pintxos verwöhnte uns mit zahlreichen Gaumenfreuden.
Neben all den schönen Orten und Erlebnissen waren es vor allem die gemeinsamen Momente, die diese Reise so besonders gemacht haben. Wir haben viel gesehen, Neues entdeckt, miteinander gelacht und viele wertvolle Erinnerungen gesammelt.
| Färöer-Inseln – faszinierend bei Sonne und Regen |
Zwei Tage auf den Färöer-Inseln – viel zu kurz, um diese faszinierende Inselwelt im Nordatlantik richtig kennenzulernen. Aber definitiv genug, um sich in sie zu verlieben!
Ich hatte das Glück, die Färöer sowohl bei strahlendem Sonnenschein als auch bei typisch nordatlantischem Regen zu erleben. Zu den absoluten Höhepunkten gehörte ein spektakulärer Helikopterflug auf die winzige Insel Stóra Dímun, auf der gerade einmal eine Familie lebt. Auch die Wanderungen durch die sattgrüne, nahezu baumlose Landschaft und eine ziemlich schaukelige Bootsfahrt entlang der gewaltigen Vestmanna-Klippen bleiben unvergesslich.
Fast noch mehr beeindruckt haben mich aber die Menschen: unglaublich herzlich, hilfsbereit und unkompliziert. Ob Busfahrer, Helikopterpilot oder einheimischer Guide – überall ergaben sich spannende Begegnungen. Und manchmal braucht es für ein besonderes Reiseerlebnis nicht mehr als zwei Hotdogs und einen Tankstellenkaffee, genossen im Auto bei strömendem Regen!
Mein Fazit: Die Färöer sind ein Paradies für Naturliebhaber, Wanderfreunde und alle, die das Ursprüngliche suchen.
| Kopenhagen – wunderschön, praktisch und (punktuell) günstig |
Kopenhagen gehört bekanntlich nicht zu den günstigsten Städten Europas. Ein Bier kann hier schnell einmal so viel kosten wie anderswo ein ganzes Mittagessen. Trotzdem habe ich bei meinen beiden Aufenthalten im Oktober festgestellt: Es geht auch anders! Und vor allem braucht man gar nicht viel Zeit, um diese ausgesprochen schöne Stadt kennenzulernen.
Bereits in 15 Minuten gelangt man mit der Metro vom Flughafen mitten ins Zentrum. Von dort ist es nur ein Katzensprung zum malerischen Nyhavn mit seinen farbenfrohen Häusern. Kulinarisch empfehle ich einen Besuch im traditionellen Restaurant Slotskælderen, wo das berühmte dänische Smørrebrød zelebriert wird. Im Prinzip belegte Brote – aber was für welche!
Auch ein spontaner Abstecher ins schwedische Malmö ist problemlos möglich. Gerade einmal 25 Minuten dauert die Zugfahrt über den Öresund. Und wer Kopenhagen in kurzer Zeit entdecken möchte, ist mit einem Hop-on-Hop-off-Bus bestens bedient. Selbst die weltberühmte Kleine Meerjungfrau bekommt man so zu Gesicht. Mein persönliches Urteil? Sie ist tatsächlich ziemlich klein – und sitzt halt auf ihrem Stein!
Mein Fazit: Eine wunderbare Stadt für einen Kurztrip – oder sogar für einen längeren Zwischenstopp auf dem Weg zu einem anderen Reiseziel.
| Wellness- und Genussferien zwischen Dänemark und Schweden |
Luxuriöse Strandferien in Dänemark oder Schweden? Zugegeben, auch ich denke dabei nicht als Erstes an beheizte Infinity-Pools, stylische Poolclubs und hervorragende Restaurants. Doch genau das habe ich bei meiner dreitägigen Reise rund um den Öresund entdeckt. Drei aussergewöhnliche Resorts, jedes mit seinem ganz eigenen Charakter – und alle bequem vom Flughafen Kopenhagen aus erreichbar.
Im Marienlyst Strandhotel an der dänischen Küste hat mich vor allem die unmittelbare Nähe zum Meer begeistert. Nach einem entspannenden Saunagang direkt in die 13 Grad kalte Ostsee springen? Ich habe es ausprobiert! Ein ziemlich erfrischendes Erlebnis, das man anschliessend im warmen Infinity-Pool mit Meerblick wunderbar ausklingen lassen kann.
Das Maryhill Estate auf der schwedischen Seite überraschte mich mit seinem historischen Landsitz, einer herrlich entspannten Atmosphäre und ausgezeichneter mediterraner Küche. Ein bisschen Côte d'Azur – nur mit schwedischem Akzent!
Und dann wäre da noch das ROX Resort südlich von Kopenhagen: dunkles Holz, gemütliche Feuerstellen, hervorragende Gastronomie und beheizte Rooftop-Pools mit Meerblick. Hier versteht man sofort, was die Dänen mit «Hygge» meinen.
Mein Fazit: Wer ein paar Tage abschalten, gut essen und sich rundum verwöhnen lassen möchte, muss dafür nicht unbedingt in den Süden fliegen. Der hohe Norden bietet überraschend viel Feriengefühl!
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